Am letzten Wochenende war Osnabrück Ausrichter der Landes-Jahrgangsmeisterschaften der Jahrgänge 2006 weiblich - 2005 männlich - 2008 auf der 25 m Bahn. Insgesamt hatten 454 Aktive hierfür Zeiten, um daran teilzunehmen. Frederick, Benjamin und Emma qualifizierten sich. Am Freitag nach der Schule ging es los. Gegen 18.15 kamen wir in dem Hotel an, bezogen die Zimmer und verzehrten unser mitgebrachtes Abendbrot, was teilweise viel zu üppig ausfiel. Danach noch den nächsten Tag mit den Wettkämpfen durchgehen, ein wenig Land, Stadt, Fluss spielen, und ab ging es ins Bett. Am nächsten Morgen hatten unsere beiden Jungen es etwas zu eilig, denn die Uhr stand noch auf Sommerzeit. Nach einem gemütlichen und reichhaltigen Frühstück ging es gegen 8.00 Uhr in die Halle. Einen Platz sichern, denn es wurde sehr voll, da fast jedes Kind mindestens ein bis zwei Elternteile dabei hatte, obwohl ja auch noch die Trainer da waren. Bei uns verlief der Samstag, bis auf eine Verschlechterung, hervorragend. Der Abend verlief, dieses Mal beim Inder, der gleich um die Ecke war und wo wir lecker zu Essen bekamen. Der nächste Morgen war ganz entspannt und so konnten wir wieder um 8.00 Uhr in der Halle sein. Auch heute war es sehr warm durch die vielen Menschen, und trotzdem für uns auch wieder gut. Frederick holte insgesamt vier neue Altersklassenrekorde über 50 m (0:34,84) und 100 m Freistil (1:17,31), über 100 m Brust (1:40,47) und 100 m Rücken (1:29,62). Über 50 m Brust schwamm er eine Zeit von 0:45,97, wurde Fünfter und verpasste knapp eine Medaille (der Dritte schwamm 0:45,22). Bei 200 m Rücken verbesserte er sich um 15 Sekunden und auch die 100 m Lagen war Bestzeit. Unter die Top Ten kam Frederick 6 Mal bei 9 Starts. Benjamin hatte seine beste Lage über 50 m Schmettern, wobei er sich um fast 5 % verbesserte. Über 100 m Rücken kam er auf den 19. Platz mit Bestzeit. Auch die 50 m und 200 m Freistil sowie 100 m und 200 m Rücken waren Bestzeiten. Emma, das erste mal beim Land, verbesserte sich über 200 m Rücken und 200 m Freistil um viele Sekunden und kam auf den 22. Rang. Nachdem der letzte fertig war, wir die Urkunden holen konnten, ging es bei strömenden Regen gegen 17.00 Uhr Richtung Heimat. Noch ein wenig reden, essen und dann war Ruhe im Auto; alle schliefen schon mal vor. Heil, gesund, erfolgreich und fröhlich kamen wir spät an, wo auch schon die Eltern sehnsüchtig warteten. Ich kann nur sagen, das habt ihr toll gemacht und ich bin richtig stolz auf euch. Danke auch an Dagmar und Reiner, die euch ja mit trainieren.