Berichte

Schon früh bewarben sich viele Schwimmerinnen und Schwimmer für das Erlebnis den Schwimmweltmeisterschaften zuzuschauen. Im Juli 2013 war es dann soweit,  12 aufgeregte Teilnehmer machten sich mit Flügen über diverse Städte auf den Weg nach Barcelona, wo das DSV Jugend Camp dieses Jahr stattfand.

Bei der Ankunft wurden wir gleich von einer Menge Animateuren, die freiwillig das Camp betreuten, empfangen. Danach wurden die Zelte verteilt  und jedem Zelt wurde ein Animateur zugewiesen,  an den wir uns jederzeit wenden konnten. Die mitgereisten Mädchen aus unserem Verein, Johanna Brügge,  Liv Conje,  Jacqueline Peter,  Giuliana Peter,  Madlen Tobaben, Dana Wehlert,  Chiara Lobsien, Melina Hoge, Marie Fee Tobaben, Emily Frank und Lara Erikson wurden alle in einem Zelt untergebracht;  nur Niklas Erikson wurde im Jungenzelt gegenüber eingeteilt. In den ersten Tagen mussten wir uns noch an den neuen Schlafrhythmus und der Hitze gewöhnen, was mit ausgiebigen Strandbesuchen, der direkt neben dem Camp lag, allerdings gut zu meistern war. Die ersten Wettkämpfe besuchten wir gleich am Tag nach der Ankunft: zum Beispiel den Freiwasserwettkampf über 5 km der Männer im Hafen von Barcelona. Die Springwettkämpfe fanden im Barcelona Sprungstadion statt, Wasserball hatte ebenfalls ein eigenes Stadion und die Synchronschwimmer führten ihre beeindruckenden Küren im Schwimmstadion vor. Die ersten zwei Wochen fanden nur Synchronschwimmen, Wasserball und Springen statt. Jeden Abend gab es im Camp mehrere Listen, in denen man sich für die Wettkämpfe am darauf folgenden Tag  eintragen konnte. Jedes Mal gab es  eine regelrechte Schlacht um die begehrtesten Wettkämpfe wie zum Beispiel das  Synchronspringen Finale der Männer vom 10 m Turm.

Außerdem wurde immer alternativ zu den Wettkämpfen ein Kulturprogramm angeboten. Man konnte Barcelonas Sehenswürdigkeiten wie den Parc Guell, La Sagrada Familia, den Placa Espana oder die las Ramblas begehen und wunderbar Souvenirs und Klamotten erwerben. Unsere Freizeit verbrachten wir meistens in der Stadt und erkundeten Barcelona, oder aber wahlweise auch den Strand. J Als die Woche mit den Schwimmwettkämpfen begann, besuchten uns einige Schwimmer aus der National Mannschaft und die Wasserball Mannschaft. Die Swim Academy,  bei der einige aus dem Camp das Privileg genossen von den Nationalschwimmern gecoacht zu werden, war eines der größten Highlights. Bei den Schwimmwettkämpfen gab es eine Einteilung der Karten,  sodass keine Ungerechtigkeiten entstanden. Die Finals beim Schwimmen, vor allem natürlich die mit deutscher Beteiligung,  waren immer wieder mitreißend und  ein atemberaubendes Erlebnis für alle. Am meisten beeindruckt hat uns der Effekt der anfeuernden Masse. Wir waren fast immer eine große Gruppe und sind im Stadion immer aufgefallen mit unserem  Jubel  und mit dem  Anfeuern. Drei Wettkämpfe, 2 Schwimmwettkämpfe und ein Wasserballspiel waren für alle vorgeschrieben,  sodass wir drei Mal mit ca. 400 Leuten die Stadien überfielen. Bei dem Wasserballspiel haben wir es geschafft,  alle 400 Leute in einem Block unter zu bekommen und unsere einheitlichen gelben T- Shirt und die Jubelrufe und diversen Motivationsrufe waren ziemlich beeindruckend,  sodass wir sogar vom Sprecher persönlich begrüßt wurden. Trotzdem unsere Schwimmer und Wasserballer nicht immer gut abgeschnitten haben, standen wir ihnen immer zur Seite und haben sogar noch nach einer Niederlage Laola -  Wellen gestartet, um die Sportler zu motivieren.

 Alles in allem haben wir 12 eine unglaubliche Erfahrung gemacht und haben uns natürlich auch mit diversen Souvenirs der Weltmeisterschaft selbst oder auch aus Barcelona eingedeckt. Auch die Autogramme kamen nicht zu kurz,  jeder hat eine Menge abgestaubt und die Sportler wurden nicht müde uns auch das zweite und dritte Autogramm für die Familie zuhause zu schreiben. Wir können auf eine tolle Zeit zurückblicken und uns freuen,  teilgenommen zu haben.

P.S.

Der  junge Mann auf dem Foto ist Hendrik Feldwehr mit Marie-Fee und Chiara sowie Jacqueline, Giuliana, Madlen und Liv. Das blonde Mädchen ist Kirsty Coventry mit Giuliana und Jacqueline sowie Madlen und Johanna und das Mädchen mit Giuliana ist Selina Hocke; aber vielleicht wussten das ja auch alle.                                                                    

Ausflug in den Tierpark am 22.09.2013

 

Dieses Jahr hatte ich mir überlegt, mit den jüngeren Aktiven im Alter von fünf bis neun Jahren in den Tierpark Lüneburger Heide nach Nindorf zu fahren.

18 Kinder trafen sich so gegen 11.30 Uhr am Treffpunkt. Jedes Kind bekam eine Packung Tierfutter und los ging es!

Wir schauten uns alle Tiere an, besonders die Tiger, Bären und Wölfe wurden begutachtet, aber auch die Lamas, Esel und Bisonrinder waren interessant.

Natürlich gingen wir auch durch das Freigehege der Rehe und in das der Ziegen, wo fast das ganze Tierfutter verfüttert wurde.

Nach ca. 3 Stunden im Park kamen wir wieder am Spielplatz an, hier wurde sich noch ordentlich ausgetobt, bis um 17 Uhr die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nahmen.

Ich möchte mich recht herzlich bei meinen Helfern Fin Conje und Sarah und Susanne Zurheiden bedanken, die mich unterstützt haben.

 

Johanna Brügge

Eine Woche lang war Ulli in Eindhoven. Dort fanden in diesem Jahr die Europameisterschaften der Masters statt. Rund 5000 Masters trafen sich aus vielen Ländern Europas. Ulli war einer von ihnen. Nur noch Anja Hämig von der SG Wiste war aus dem Kreisgebiet am Start. Jeden Tag schwamm er eine andere Lage. Über 50 m Brust kam er auf den siebten Platz, über 200 m Brust wurde er Achter und über 100 m Brust Neunter. Bei der 3000 m Freiwasserstrecke belegte er ebenfalls Rang neun. Mit Platz zwölf über 200 m Lagen und 200 m Rücken kam er nachhause. In allen Disziplinen hatte er sehr starke Konkurrenz (teilweise bis zu 35 Aktive in seiner Altersklasse); aber das Training in Hanstedt sowie ein Fitnesstraining belohnten die guten Ergebnisse von ihm.      

Die mixed Staffel der Jahrgänge 2004 / 2005 mit Milena Braasch, Victoria Kuschel, Emma Meies, Lenn Schütze, Julius Willuweit und Hannes Verse nahm bei den Staffelmeisterschaften (DMSJ) des Bezirksschwimmverbandes Lüneburg in Bad Fallingbostel teil. Da nun der Jahrgang 2004 in der 4 x 50 m Lagenstaffel  50 m Schmettern musste und wir leider kein Mädchen für diese Lage hatten, schwammen wir mixed. Drei Mannschaften aus dem Bezirk hatten sich gemeldet. Unsere Aktiven steigerten sich so, dass sie den zweiten Platz erreichten. Auf Landesebene kamen sie auf den 14. Platz von 19 Mannschaften. Gefreut hat es Johanna und mich, die als Betreuer mitwaren, dass diese Kleinen als Mannschaft auftraten. Sie feuerten sich an, trösteten sich untereinander und wurden nicht einmal disqualifiziert. Toll gemacht. Bei der weiblichen Jugend C der Jahrgänge 2000 / 2001 konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Mit dabei waren: Marie-Fee Tobaben, Lara Erikson, Lisanne Wittenberg, Melina Hoge, Annkathrin Kühl, Chiara Lobsien, Marie Skowronnek und Emily Frank. Auch diese Mädchen schwammen neue persönliche Bestzeiten, wurden nicht disqualifiziert und erreichten den fünften Platz. Auf Landesebene wares der 16. Platz von 28 Mannschaften (und das, obwohl Melina am Sonntag krankheitsbedingt nicht an den Start gehen konnte). Habt ihr super gemacht. Mein Dank geht an die Kampfrichter Joachim Skowronnek für Samstag und Marc Oliver Müller-Schütze für Sonntag. Auch an die vielen Fahrer meinen Dank.  

Mitte des Jahres sprach ich Marc Oliver an, der im Anfängerbereich tätig ist, ob er nicht Lust hätte, Anfang September den Trainerassistentenlehrgang in Uelzen zu absolvieren. Hierzu musste er im Vorweg den DLRG Schein, mindestens in Bronze (er schaffte den DLRG Schein in Silber), bestehen und den Wettkampfrichterschein besitzen. Beides vollbrachte er mit Bravour. So stellte er sich an zwei Wochenenden dieser Herausforderung. Nach dem theoretischen und praktischen Teil wurde sogar ein kleinerTest geschrieben. Er ist für Marc Oliver sehr gut ausgefallen. Nicht nur im Wasser wurden verschiedene Kombinationsübungen bis hin zum "Brust-Rückenschwimmen" geübt, auch wurden Filme und Folien gezeigt. Marc Oliver hat sich sehr darüber gefreut, dass wir ihm es ermöglicht haben, diesen "zweiten Bildungsweg" zu gehen. Nun ist er Trainerassistent und kann weiteren Kindern das Schwimmen vermitteln. Aber wer auch keinen Schein besitzt und Spaß daran hat, den Kindern etwas beizubringen, ist gerne im Wasser gesehen. Wir freuen uns mit jedem, der dazu bereit ist.