Berichte

 

 

Unsere Freizeit begann am Samstag den 08.6.19 um 11:15h mit dem Treffen am alten Harburger Fernbahnhof. Wir brausten mit dem Regionalexpress zum Hamburger Hauptbahnhof, entgegen aller Erwartungen kam es zu keinen Zwischenfällen oder Verspätungen auf dem ersten Teil unserer Reise. Nachdem am Bahnhof letze Verpflegungsschritte eingeleitet wurden, fuhren wir mit der Regionalexpress, aber natürlich einem anderen, zum Lübecker Hauptbahnhof. In unserem Abteil fanden alle einen Sitzplatz. Von da an beglückten wir alle Mitreisenden des Abteils mit Gesprächen in einem Lautstärkenbereich von ca. 120,55dB ,Digga, Alta und Kartenspielen. An der ausgelassenen Stimmung störte sich niemand. Für das Umsteigen in den viel zu kleinen Zug nach Fehmarn, blieben uns satte zwei Minuten am überfüllten Lübecker Hbf. Gefühlt stiegen wir mit all diesen Leuten inklusive Gepäck u. Fahrrädern in einen Waggon, der die Größe eines durchschnittlichen Kleinwagens kaum überschritt. Mit blauen Flecken, von Pedalen u. Hinterrädern, kamen wir geschunden von der Hinreise auf Fehmarn an. Den Entschuldigungsrufen überdrüssig, schulterten wir unser Gepäck und machten uns im Gänsemarsch auf den weiten Weg zur Jugendherberge. Müde, hungrig, durstig und dem Bedürfnis, sich hinzulegen, checkten wir in der Jugendherberge ein. Der Rundgang war kurz u. knackig für Dagmar und Johanna. Danach war klar, der Müll wird getrennt, die Betten werden selbst bezogen. Verzweiflung machte sich breit. Letztendlich haben es auch die letzten mit den außergewöhnlichsten Strategien geschafft. Nach der kurz gefassten Zeit zum Einzug, ging es ans Werk, den Sinn u. Zweck dieser Freizeit zu ergründen. Der lange Weg bis zum Strand machte es uns noch angenehmer, die wunden Füße ins kühle Nass zu halten. Nach einer kleinen Fotosession mit Dagmars eigens dafür mitgebrachtem Fotoapparat, hatten wir ein wenig Freizeit, die von jedem anders genutzt wurde. Der Rückweg wurde durch einen Abstecher in den Yachthafen unnötig in die Länge gezogen. Nach den Strapazen des ersten Tages, warteten 23 Bäuche darauf, gefüllt zu werden. Das Abendessen, welches dem in einem Fünf-Sterne Restaurant in nichts nachstand, ging es zu einem koordinierten, organisierten „Fußballspiel“ auf einer Fußballplatz ähnlichen Wiese mit zwei Toren. Ohne einen Schiedsrichter oder anderen Regen spielten 21 wilde Kerle/-innen in der fairsten  möglichen Aufteilung, groß gegen klein, so etwas wie Fußball. Nach glorreichen Einzelaktionen, gewonnen Zweikämpfen, einstudierten Spielzügen, gelang es beiden Gruppierungen das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Spielentscheidende Situationen gab es keine. Das Turnier brachte keine unentdeckten Talente hervor, bescherte uns die Gewissheit, dass wir im Schwimmsport vielleicht nicht so schlecht aufgehoben sind. Die offiziellen, von der FIFA vorgesehenen 103 Minuten Spielzeit endeten  abrupt mit den Nachtruhevorschriften der Jugendherberge. Nach dem Zähneputzen wurden einige vom Sandmännchen besucht, aber durch spontane betriebsbedingte Kündigungen konnte er nicht bei allen vorbei schauen. Deswegen u. wegen des einsetzenden Zuckerschocks, ausgelöst durch eine Überdosierung von Süßigkeiten, konnten einige aufbleiben, um Greta rechtzeitig um Mitternacht zum Geburtstag zu gratulieren. Wiebke, Lenn, Freddy, Fin und Jette

 

Am Sonntag sind wir um 7:30 Uhr zum Frühstück gegangen. Dann haben wir den Tisch für Greta gedeckt, weil sie Geburtstag hatte. Sie ist 13 geworden. Als Greta gekommen ist haben wir gesungen. Es gab Brötchen, Müsli, Aufschnitt und Obst. Danach sind wir auf die Zimmer gegangen und haben Zähne geputzt. Im Anschluss sind wir raus auf den Fußballplatz gegangen und haben Fußball u. Karten gespielt wie z.B. Werwölfe, Bluff u. UNO. Um 12:00Uhr sind wir in die Stadt gegangen. Claas, Björn, Tim, Julian

 

Nach dem Stadtbummel gingen wir um 14:00Uhr zum Bernstein schleifen am Rathaus. Nach einer kleinen Shopping-Tour, empfang uns eine Dame vor der Rathaustür. Sie führte uns in den Keller des Rathauses, wo das Bernstein schleifen stattfand. Als wir hinein gingen, stellten wir unsere Rucksäcke ab und versammelten uns um einen großen Tisch. Auf dem Tisch lagen viele geschliffene Bernsteine, die man auch kaufen konnte. Sie erklärte uns allgemeines über Bernsteine u. wie wir sie später in drei Schritten schleifen sollten. Der erste Schritt war, dass  wir mit grobem Schleifpapier unseren Bernstein mit kreisenden Bewegungen schleifen sollten. Nachdem wir damit fertig waren, sollten wir den Stein in Wasser tunken u. mit feinem Schleifpapier die letzten Kratzer entfernen. Der letzte Schritt war, dass wir Küchenpapier u. Zahnpasta bekommen haben, um den Stein zu polieren. Als sie alles erklärt hatte, setzten wir uns an Tische und suchten uns alle einen Bernstein aus.  Dann befolgten wir die drei Schritte. Als wir fertig waren, suchten wir uns ein Band für eine Kette oder ein Armband aus. Im Anschluss  gingen wir raus  vor das Rathaus  u. warteten auf die anderen. Dabei schauten wir einem Mann im Flamingo Kostüm zu, wie er die Rathaustreppe  sauber (fegen)musste. Tracy, Fredericke, Savanna, Malte, Lars v.d. Berg

 

Nach dem Bernstein schleifen sollten wir zügig zur Jugendherberge gehen. Dort holten wir unsere schon am Vormittag gepackten Sachen u. beeilten uns, um rechtzeitig zum Stand-UP-Paddling – Verleih bei der DLRG zu kommen. Dort gab es 15 Bretter wie uns der Chef Malte mitteilte. Wobei er uns erklärte, wie wir mit den Brettern u. Paddels umgehen sollten. Darauf erklärte er uns noch die Grundlagen und Regeln des Stand-UP-Paddling z.B. dass man auf Knien anfängt, oder man nicht mit den Paddles eine Schlacht anfangen darf. Dann ging es für 15 Leute los ins Wasser und alle hatten Spaß im Stehen sowie beim Knien. Später durften sogar 2 Leute auf ein Brett u. dadurch hatten alle noch viel mehr Spaß. Nach einer Stunde mussten wir leider die Bretter zum Verleih zurück bringen. Danach durften wir uns für 15 Minuten entspannen oder zur Abkühlung ins Wasser gehen. Entspannt gingen wir zur Jugendherberge, weil es Abendessen gab. Magdalena, Sara, Lilly

 

Zum Abendessen gab es Nudeln, Tomatensoße, Salat, Gemüse, Schnitzel und für Vegetarier Gemüseschnitzel. Abschließend gab es noch grünen Wackelpudding mit Vanillesoße. Nach dem Abendbrot gab es für Greta noch einen Geburtstagskuchen aus der Küche. Später mussten alle das Salzwasser vom Stand-UP-Paddling abduschen und sich warm anziehen, damit wir noch draußen spielen konnten. Nachdem der Zimmerschlüssel der großen Mädchen wieder aufgetaucht ist, welcher zwischendurch leider verloren gegangen war ( na, wo war er denn ???  ) gingen schließlich alle nach draußen. Wir spielten Bluff- ein Kartenspiel- u. wollten Fußball spielen. Als wir uns gerade in Teams aufgeteilt haben, kam ein Fußballteam, welches auch Fußball spielen wollte. Wir spielten also gegen die zweiten der Bezirksliga B Jugend aus Hannover, welche mit Badelatschen oder Barfuß antraten. Der Rasen war nass, sodass wir schnell ausrutschten konnten und Schwierigkeiten hatten, den Tricks der Mannschaft zu folgen, die jedoch dauernd ihre Latschen beim Schießen verloren haben. Wir haben trotzdem Tore geschossen, da auch dank der Hilfe anderer Kinder aus der Jugendherberge, wir mindestens doppelt so viele Spieler hatten. Trotz alle dem war es sehr lustig u. wir mussten viel lachen. Gegen 22 Uhr gingen wir auf unsere Zimmer u. wir spielten noch ein bisschen Karten. Schließlich waren wir sehr zufrieden und gingen müde ins Bett. Vivien, Emma Greta Lars W.

 

Der Montag begann in der Früh, mit dem Packen der Gepäckstücke. Nachdem alle Bäuche noch einmal ordentlich gefüllt, der Müll getrennt, die Zimmer gefegt u. die Schlüssel abgegeben worden waren, begaben wir uns zum Bahnhof u. nahmen die gleichen Züge, wie auf dem Heimweg, in der Reihenfolge rückwärts. Die Freizeit hat sehr viel Spaß gemacht, die Gemeinschaft wurde gestärkt und man hat neue nette Leute kennengelernt.

 

 Es hat Johanna und mir sehr viel Freude mit euch auf Fehmarn gemacht. Ein großes Lob gab es auch seitens der Jugendherberge, und euch bei eurem Fußballspiel am Sonntagabend gegen die „Profis“ zuzuschauen war ein Riesenspaß für uns. Auch dort hat Groß und Klein zusammen gehalten. Johanna und Dagmar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch beim 2. Tageslehrgang des Bezirkes Lüneburg in Visselhövede waren unsere Jungen eingeladen. Maximilian Jg. 09, Jannik und Philip beide Jg. 10 sind mit mir am Samstag dort hin gefahren. Bevor es nun ins Wasser ging, wurde bei herrlichem Wetter draußen gelaufen, Dehnübungen und eine Art Liegestütz mit Startsprung absolviert. Wie schon zuvor ging es in erster Linie um den Start mit den dazugehörigen Unterwasserkicks. Das kommt ja in den meisten Vereinen etwas zu kurz, weil einfach nicht die Zeit dazu da ist und wir zu wenige Bahnen haben. So konnten alle drei diese Einheit nutzen und machten ihre Sache sehr gut. Nach der Mittagspause kamen noch Rückenstarts an die Reihe und schon war die Zeit vorbei, um nach hause zu fahren. Es folgen noch zwei weitere Tageslehrgänge und hoffe, ihr seid wieder dabei.       

Es ging wieder darum, Punkte in jeder Disziplin zu sammeln. Mit 29 Aktiven vom Jahrgang 2011 - 1996 waren wir beim 13. Seeve-Cup in Hittfeld am Start. Jannik Jg. 10 wurde 4 mal Sieger und holte über 100 m Lagen in 1:40,99 und 50 m Schmettern in 0:45,15 neue Vereinsaltersklassenrekorde ebenso wie Wiebke Jg. 03 die 4 Siege erschwamm und über 100 m Freistil in 1:02,62 den Altersklassenrekord und Vereinsrekord sich holte. Jette Riebesell Jg. 11 erhielt 2 Goldene, Philipp Jg.10, Greta Jg. 06 und Henrik Jg. 03, die je einmal das Gold bekamen. Silbermedaillen gingen an: Maximilian Jg.09, Frederick Jg.08, Philip, Henrik, Jannik, Greta, Emma und Savenna beide Jg. 08, Sara Jg. 06, Frederick Jg. 98 und Fin Jg. 96. Auf dritte Ränge kamen: Benjamin Jg. 08, Jonathan Jg. 03, Greta, Savenna, Henrik, Philip, Emma, Robin Jg. 09 und Jette Weinreich Jg. 11. Auf den undankbaren vierten Platz landeten Vivien Jg. 04, Björn-Ole Jg. 05 und Lenn Jg. 04. Julian Jg. 05 und Louis Jg. 10, der das erste Mal auf einem Wettkampf war, hatten 5. Ränge. Jonathan Lee Jg. 10 kam auf Platz 6, während Magdalena Jg. 09, Frederike Jg. 09 und Merle Jg. 10, die auch das erste Mal dabei war, den 7. Rang erreichten. Auf den 9. Platz kamen noch Lotta Jg. 10 - auch ihr erster Wettkampf - und Luna. Dalila Jg. 10 hatte in Rang 11 die beste Platzierung. Alle waren super. Die Jungenstaffel über 4 x 50 m Brust mit Fin, Henrik, Lenn und Frederick sowie über Lagen mit Henrik, Fin, Jonathan und Frederick wurden jeweils Zweite. Alle anderen Staffeln - und davon hatten wir einige - gaben ihr bestes. Insgesamt hatten 14 Vereine 724 Einzelmeldungen und 36 Staffelmeldungen abgegeben. Gerd und Stefan Inndorf waren in beiden Abschnitten als Kampfrichter im Einsatz; Danke dafür. Anja und ich holten immer die Kinder rechtzeitig an den Start und betreuten so gut es ging. Auch Dagmar erschien noch in der Mittagspause und feuerte ebenso mit an, wie auch fast alle anderen. Erst um 17:45 Uhr kam es zur Siegerehrung, wobei Jette Riebesell den Pokal des dritten Ranges im Empfang nahm. Ein langer, aber erfolgreicher Tag mit vielen Bestzeiten ging spät zu Ende. Macht weiter so und trainiert fleißig.                  

Wieder einmal waren wir Ausrichter der Bezirksmeisterschaften der Masters in Over. Insgesamt hatten 18 Vereine 286 Einzel und 20 Staffelmeldungen abgegeben. Damit konnte der Bezirk zufrieden sein; und wir waren es auch. Ulli, der in der AK 70 sieben Mal an den Start ging, konnte auch 7 x als Erster das Wassert verlassen. Johanna siegte bei 3 Starts auch 3 x, und Stefan Inndorf auch drei Mal ganz oben auf dem Treppchen stand. Rainer und Stefan Weinreich wurden je einmal Erster. In der 4 x 50 m Lagen mixed mit Dagmar, Stefan W., Johanna und Gerd kamen in der AK 160 + auf den ersten Platz. Claudia wurde 2 Mal Vize in ihrer AK und Dagmar einmal. Viele persönliche Bestzeiten und Saisonbestzeiten wurden geschwommen und den Vogel schoss Gerd ab, der bei seinen 5 Starts auch gleichzeitig fünf neue Bestzeiten schwamm. An die Kampfrichter Karin, Wiebke - das erste Mal als Sprecherin - übrigens super gemacht -, Henrik und Jette sowie Maren am Computer ein herzliches Danke schön, was auch an das Orga-Team mit Anja Holland-Moritz und Claudia geht. Benjamin als Läufer im 1. Abschnitt und Jonathan und Henrik im 2. Abschnitt ein Lob an Euch. Die vielen Helfer nebenbei beim Auf - und Abbau sage ich auch Danke. Zum Schluss erhielt jeder Teilnehmer aus den Händen vom stellvertretenden Vorsitzenden Leistungssport Markus Nolte seine Urkunden sowie erstmalig eine kleine Trophäe.          

Am Wochenende fuhr zum einen Frederick Riedesell Jg. 08 nach Potsdam zum Norddeutschen Mehrkampf, Maximilian Jg.09, Jannik Häfelinger und Philip Ohlert beide Jg. 10 hatten am Samstag eine Einladung des Bezirkes Lüneburg zum Tageslehrgang nach Visselhövede sowie Savenna-Chiara Henning mit Emma Führer Jg. 08 und Magdalena Führer Jg. 09 am Sonntag zum Talenttraining nach Neu Wulmstorf. Aber der Reihe nach. Am Samstag hatte Frederick die 200 m Lagen in Bestzeit, den Gleittest als 28. von 73 Teilnehmern das Wasser verlassen, die 50 m Kraulbeine nach Zeit waren auch gut, nur die Delphin Kicks hatte er mit seiner Zeit leider keine Punkte erreicht. Am Sonntag kamen noch die 100 m Freistil in 1:14,44 was gleichzeitig ein neuer Altersklassenrekord des Vereins bedeutete, bei den 100 m Rücken war er nur 8 Zehntel schlechter und nach einer Pause die 400 m Freistil mit über 7 Sekunden Verbesserung. Er war schon sehr aufgeregt einmal bei den Norddeutschen zu starten, aber ich finde, dass er das super gemacht hat bei den wenigen Trainingszeiten - aber besonders den Bahnen. Insgesamt wurde Frederick 43. und kam heil und zufrieden am Abend wieder nach Hause. Samstag in Visselhövede fuhr ich mit den drei Jungen hin. Hier wurde nach einem Aufwärmtraining mit Laufen und Dehnübungen sofort mit den Starts mit den Übergängen zu Freistil und Schmettern vom Startblock begonnen. Immer wieder da rauf und hinten raus - und das 2 Stunden lang. Nach einer Pause gleich wieder ins Wasser. Jetzt hieß es mit Rückenstarts zu beginnen und dann folgte noch der Brusttauchzug. Zum Schluss einige Staffeln und schon war der anstrengende aber sehr lehrreiche Tag für die Jungen zu Ende. Am Sonntag fuhren die drei Mädchen nach Neu Wulmstorf. Hier traf man sich um 12.15 Uhr und begann mit Laufen und Spielen. Danach wurden in der Halle Startsprünge geübt und schon war die Zeit rum. Um ca.14.30 Uhr sollte Ende sein. Den Mädchen hat es gefallen und sie gehen auch zum nächsten Talenttraining des Kreisschwimmverbandes Harburg-Land.