Berichte

Seit 15 Jahren führen wir unsere alljährlichen Vereinsmeisterschaften im Hallenbad Over durch. In diesem Jahr hatten sich 87 Schwimmerinnen und Schwimmer hierfür angemeldet. Jüngster war Benjamin Brase im Jahrgang 2008 und Jüngste Alisa Fahrbach und Jana Morche im Jahrgang 2007. Viele Eltern, Geschwister, Oma und Opa wollten sich anschauen, was die Aktiven alles gelernt haben. Sara Gödecke und Janus Schütze erhielten die Goldmedaille; sie schwammen je 3 x 25 m. Die Silbermedaille erhielten Finja Kaap und Jonah Gödecke, gefolgt mit Bronze von Alisa Fahrbach und Benjamin Brase. Auf den vierten Rang kam Bea Ristau, Fünfte wurde Liv Westermann, Sechste Lea-Sophie Hafner und Siebte Jana Morche. Die Jahrgänge 2002 - 2005 mussten je 4 x 50 m und 100 m Lagen schwimmen. Hier wurden Vereinsmeister Lucie Skowronnek und Fynn-Ole Jung. Beide erhielten den Wanderpokal sowie eine Goldene. Der zweite Platz ging an Jule Weinreich und Mario Tobaben mit Silber. Den dritten Platz erreichten Jamie Hatje und Hannes Verse mit der Bronzenen. In der Gesamtwertung wurden vierte Vivien Mossadegh und Linus Kleiner sowie Milena Braasch, die auf den fünften Rang kam. Alle hatten die fünf Lagen geschwommen. Die Jahrgänge 2001 und älter mussten sich schon anstrengen. Verlangt wurden alle 100 m Strecken sowie die 200 m Lagen - und das alles in einer Zeit von etwas über 3 Stunden. Bei den Mädchen wurde der Titel erst in der letzten Lage über 200 m Lagen entschieden. Somit wurde Vereinsmeisterin Melina Hoge vor Madlen Tobaben und Stefanie Jorga. Vierte wurde Marie-Fee Tobaben, gefolgt von Darcie Wichmann, Emily Frank, Lara Erikson, Liv Conje (nächstes Jahr bist Du Master), Mia Carina Lüß, Annkathrin Kühl  und Marie Skowronnek. Bei den Herren hatte eigentlich schon die Bruststrecke entschieden. Trotzdem strengten sich bis zuletzt alle Jungen an, den begehrten Pokal zu bekommen. Fin Conje konnte sich Vereinsmeister nennen. Frederick van der Weck erhielt die Silbermedaille und Niklas Schütte die Bronzemedaille.  Moritz Löbentrau, Mark Hülsmeyer, Niklas Erikson und Yannik Schönteich kamen auf die nächsten Plätze. Johanna Brügge wurde wieder einmal Vereinsmeisterin bei den Master. Thomas Verse bei den Männern. Christian Jung kam auf Platz zwei, Michael Helpap auf Rang drei und Ulrich-Utz Morche auf den 4. Platz. Sandra Hesse und Ulrike Erikson, die jede drei Mal an den Start gingen, konnten sich über Silber und Bronze freuen. Susanne Zurheiden wurde Vierte. Die Familenstaffeln, bei der neun Familen antraten, wurde von Famile Verse gewonnen. Den Pokal und Medaillen gab es für jeden. Zweite wurde Fa. Erikson und Dritte Fa. Tobaben.  Fa. Skowronnek, Weinreich, Kämmerer, Schütze, Brase und Hesse folgten auf die Plätze danach. Jede Familie setzt es sich zum Ziel, im nächsten Jahr besser zu sein. Alle haben es in diesem Jahr schon geschafft. Gefreut hat es uns, dass so viele Jüngere mitmachten. Super. Zum Schluss gab es für jeden die Urkunden sowie die kleinen Tüten mit Süßem und einer Kleinigkeit darin. Da ich nicht jeden Einzelnen hier erwähne, geht mein Dank im allgemeinen an alle, die geschwommen sind, Kuchen spendeten (lecker, lecker und Danke), an Karin Brügge, die noch zwei Tage vor ihrem Argentinienurlaub den Computer bediente, die Kampfrichter machten oder die Startkarten einsammelten, die am Kuchenbüffet standen oder in der Küche das Geschirr abwuschen. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass unsere 15. Vereinsmeisterschaften wieder eine gelungene Sache wurde.                  

Insgesamt hatten 91 Vereine aus dem Land Niedersachsen 2275 Einzel - und 32 Staffelmeldungen in Hannover abgegeben. Mit dabei Melina Hoge Jg. 00, Madlen Tobaben Jg.99, Frederick van der Weck Jg. 98 und Fin Conje Jg. 96. Am Samstag fuhren sie mit der Trainerin Dagmar ins Stadionbad. Melina absolvierte 50 m Rücken mit Platz 21, 50 m Brust mit Platz 13 und 100 m Schmettern ebenfalls mit Platz 13. Madlen landete über 50 m Rücken auf den 22.Platz; leider rutschte sie beim Start ab, was natürlich über eine Strecke von 50 m fatal ist. Frederick wurde über 100 m Lagen in persönlicher Bestzeit 16. von 32 Aktiven. Das Starterfeld ist doch sehr groß. Fin kam auf einen 6. Rang über 50 m Brust. Dann waren alle fertig, und sie fuhren wieder nach hause. Am nächsten Tag ging es wieder los. Dieses Mal waren nochmals Madlen und Fin an der Reihe. Madlen schaffte über 400 m Lagen den 15. Platz und Fin belegte Platz 9 über 100 m Brust. Alles in allem können wir zufrieden sein, denn leider haben wir nicht die Möglichkeiten, die eben andere Vereine haben. Lasst Euch nicht unterkriegen und macht weiter so.      

Schon früh bewarben sich viele Schwimmerinnen und Schwimmer für das Erlebnis den Schwimmweltmeisterschaften zuzuschauen. Im Juli 2013 war es dann soweit,  12 aufgeregte Teilnehmer machten sich mit Flügen über diverse Städte auf den Weg nach Barcelona, wo das DSV Jugend Camp dieses Jahr stattfand.

Bei der Ankunft wurden wir gleich von einer Menge Animateuren, die freiwillig das Camp betreuten, empfangen. Danach wurden die Zelte verteilt  und jedem Zelt wurde ein Animateur zugewiesen,  an den wir uns jederzeit wenden konnten. Die mitgereisten Mädchen aus unserem Verein, Johanna Brügge,  Liv Conje,  Jacqueline Peter,  Giuliana Peter,  Madlen Tobaben, Dana Wehlert,  Chiara Lobsien, Melina Hoge, Marie Fee Tobaben, Emily Frank und Lara Erikson wurden alle in einem Zelt untergebracht;  nur Niklas Erikson wurde im Jungenzelt gegenüber eingeteilt. In den ersten Tagen mussten wir uns noch an den neuen Schlafrhythmus und der Hitze gewöhnen, was mit ausgiebigen Strandbesuchen, der direkt neben dem Camp lag, allerdings gut zu meistern war. Die ersten Wettkämpfe besuchten wir gleich am Tag nach der Ankunft: zum Beispiel den Freiwasserwettkampf über 5 km der Männer im Hafen von Barcelona. Die Springwettkämpfe fanden im Barcelona Sprungstadion statt, Wasserball hatte ebenfalls ein eigenes Stadion und die Synchronschwimmer führten ihre beeindruckenden Küren im Schwimmstadion vor. Die ersten zwei Wochen fanden nur Synchronschwimmen, Wasserball und Springen statt. Jeden Abend gab es im Camp mehrere Listen, in denen man sich für die Wettkämpfe am darauf folgenden Tag  eintragen konnte. Jedes Mal gab es  eine regelrechte Schlacht um die begehrtesten Wettkämpfe wie zum Beispiel das  Synchronspringen Finale der Männer vom 10 m Turm.

Außerdem wurde immer alternativ zu den Wettkämpfen ein Kulturprogramm angeboten. Man konnte Barcelonas Sehenswürdigkeiten wie den Parc Guell, La Sagrada Familia, den Placa Espana oder die las Ramblas begehen und wunderbar Souvenirs und Klamotten erwerben. Unsere Freizeit verbrachten wir meistens in der Stadt und erkundeten Barcelona, oder aber wahlweise auch den Strand. J Als die Woche mit den Schwimmwettkämpfen begann, besuchten uns einige Schwimmer aus der National Mannschaft und die Wasserball Mannschaft. Die Swim Academy,  bei der einige aus dem Camp das Privileg genossen von den Nationalschwimmern gecoacht zu werden, war eines der größten Highlights. Bei den Schwimmwettkämpfen gab es eine Einteilung der Karten,  sodass keine Ungerechtigkeiten entstanden. Die Finals beim Schwimmen, vor allem natürlich die mit deutscher Beteiligung,  waren immer wieder mitreißend und  ein atemberaubendes Erlebnis für alle. Am meisten beeindruckt hat uns der Effekt der anfeuernden Masse. Wir waren fast immer eine große Gruppe und sind im Stadion immer aufgefallen mit unserem  Jubel  und mit dem  Anfeuern. Drei Wettkämpfe, 2 Schwimmwettkämpfe und ein Wasserballspiel waren für alle vorgeschrieben,  sodass wir drei Mal mit ca. 400 Leuten die Stadien überfielen. Bei dem Wasserballspiel haben wir es geschafft,  alle 400 Leute in einem Block unter zu bekommen und unsere einheitlichen gelben T- Shirt und die Jubelrufe und diversen Motivationsrufe waren ziemlich beeindruckend,  sodass wir sogar vom Sprecher persönlich begrüßt wurden. Trotzdem unsere Schwimmer und Wasserballer nicht immer gut abgeschnitten haben, standen wir ihnen immer zur Seite und haben sogar noch nach einer Niederlage Laola -  Wellen gestartet, um die Sportler zu motivieren.

 Alles in allem haben wir 12 eine unglaubliche Erfahrung gemacht und haben uns natürlich auch mit diversen Souvenirs der Weltmeisterschaft selbst oder auch aus Barcelona eingedeckt. Auch die Autogramme kamen nicht zu kurz,  jeder hat eine Menge abgestaubt und die Sportler wurden nicht müde uns auch das zweite und dritte Autogramm für die Familie zuhause zu schreiben. Wir können auf eine tolle Zeit zurückblicken und uns freuen,  teilgenommen zu haben.

P.S.

Der  junge Mann auf dem Foto ist Hendrik Feldwehr mit Marie-Fee und Chiara sowie Jacqueline, Giuliana, Madlen und Liv. Das blonde Mädchen ist Kirsty Coventry mit Giuliana und Jacqueline sowie Madlen und Johanna und das Mädchen mit Giuliana ist Selina Hocke; aber vielleicht wussten das ja auch alle.                                                                    

Ausflug in den Tierpark am 22.09.2013

 

Dieses Jahr hatte ich mir überlegt, mit den jüngeren Aktiven im Alter von fünf bis neun Jahren in den Tierpark Lüneburger Heide nach Nindorf zu fahren.

18 Kinder trafen sich so gegen 11.30 Uhr am Treffpunkt. Jedes Kind bekam eine Packung Tierfutter und los ging es!

Wir schauten uns alle Tiere an, besonders die Tiger, Bären und Wölfe wurden begutachtet, aber auch die Lamas, Esel und Bisonrinder waren interessant.

Natürlich gingen wir auch durch das Freigehege der Rehe und in das der Ziegen, wo fast das ganze Tierfutter verfüttert wurde.

Nach ca. 3 Stunden im Park kamen wir wieder am Spielplatz an, hier wurde sich noch ordentlich ausgetobt, bis um 17 Uhr die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nahmen.

Ich möchte mich recht herzlich bei meinen Helfern Fin Conje und Sarah und Susanne Zurheiden bedanken, die mich unterstützt haben.

 

Johanna Brügge

Eine Woche lang war Ulli in Eindhoven. Dort fanden in diesem Jahr die Europameisterschaften der Masters statt. Rund 5000 Masters trafen sich aus vielen Ländern Europas. Ulli war einer von ihnen. Nur noch Anja Hämig von der SG Wiste war aus dem Kreisgebiet am Start. Jeden Tag schwamm er eine andere Lage. Über 50 m Brust kam er auf den siebten Platz, über 200 m Brust wurde er Achter und über 100 m Brust Neunter. Bei der 3000 m Freiwasserstrecke belegte er ebenfalls Rang neun. Mit Platz zwölf über 200 m Lagen und 200 m Rücken kam er nachhause. In allen Disziplinen hatte er sehr starke Konkurrenz (teilweise bis zu 35 Aktive in seiner Altersklasse); aber das Training in Hanstedt sowie ein Fitnesstraining belohnten die guten Ergebnisse von ihm.